Erntedankfest
Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Das Fest soll deutlich machen, dass der Mensch die Schöpfung Gottes nicht unter Kontrolle hat. Der Dank in den Gottesdiensten gilt daher der Vielfalt des Lebens und der täglichen Nahrung.
Der Mensch ist nach der Bibel selbst Teil der Schöpfung. Christen kritisieren daher die Zerstörung der Umwelt, Manipulationen am Erbgut sowie Missbrauch der Biotechnik. Die Themen Umweltschutz und Gentechnik spielen an diesem etwa seit dem dritten Jahrhundert begangenen Kirchenfest daher eine immer größere Rolle.
Der faire Handel boomt. Im vergangenen Jahr erhöhte sich der geschätzte Umsatz von Produkten mit Transfair-Siegel um 50 Prozent auf rund 110 Millionen Euro. Dazu gehören Kaffee, Tee, Schokolade, Gewürze, Bananen und Blumen. 70 Prozent aller Transfair-Produkte tragen auch ein Biosiegel. Fairer Handel, das heißt: Kleinbauern und Kooperativen in Afrika, Asien und Lateinamerika erhalten feste Preise und eine Fairtrade-Prämie. In Produzentengenossenschaften wird auf demokratische Strukturen geachtet.

















Kommentare
Einer hat seinen Segen drübergestreut und es wachsen lassen.
Einer hat geerntet und gedroschen.
Einer das Korn gemalen. Einer Mehl abgepackt.
Einer hat Brot gebacken.
Die Verkäuferin hat gelächelt, als sie es mir gab.
Und ich sollte nicht Danke sagen?
Tina Willms
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